Bekenntnis zum Wasserstoff

4.9.15 Wenn der Klimawandel bekämpft werden kann, dann nur durch den Energieträger Wasserstoff.
Und zwar den Solar-Wasserstoff. Wobei Solar für alle regenerativen Energieerzeuger steht, also Sonne, Wind, Wasserströmung.
Wasserstoff ist Stromspeicher: überschüssige Windenergie kann durch Elektrolyse von Wasser im entstehenden Wasserstoff gespeichert werden. Brauchbar ist Wasser in jedem Zustand: Schmutzwasser, Meerwasser, Regenwasser. Da pfeifen wir auf die sturen Bayern mit ihrer Stromtrassenblockade.
Wasserstoff ist energiereich: ein Liter Wasserstoff enthält verglichen mit einem Liter Benzin ein Vielfaches an Kraft.
Mit einem einzigen Speichermodul für einen Wasserstoffelektromotor auf Brennstoffzellenbasis kann ein PKW leicht tausend Kilometer zurücklegen bis zum Aggregat-Austausch. Da braucht es diese hundert-Kilometer-Hüpfer mit Steckdosenstellplatz nicht mehr.
Wasserstoff ist umweltfreundlich: bei der Verbrennung entsteht Wasser. Das ist das Abfallprodukt: Reines H2O. Nicht etwa fossiles CO2, oder Stickoxid – bloss Wasser.

Technische Lösungen bezüglich Wasserdampf, Speicherform und Lagerung überlassen wir unseren Ingenieuren. Mit großer Zuversicht auf deren Kompetenz. Wer zum Mond fliegen kann, kriegt die Wasserstofftechnologie ganz leicht hin.

9.9.15 Warum die Wasserstofftechnologie nicht schon lange da ist: die Autoindustrie will erst ihre Produktlinien profitabel durchgeführt haben: die Dieseltechnologie für PKW, seit neuem die Steckdosentechnologie. Und permanent: die Grosskotztechnologie für AngeberInnen im SUV. Die Energiekonzerne wollen erst ihre Produktlinien profitabel durchgeführt haben: 2013 blasen die Braunkohlekraftwerke unter dem damaligen Umweltminister Altmeier (CDU) eine Rekordmenge an Fossil-CO2 in die Luft. Dieser Strom aus Dreck wurde überwiegend ins Ausland verkauft. Aktieninhaber der Energiekonzerne pochen auf ihre sogenannte Alterssicherung und pfeifen auf den Klimawandel. Aber schon allein die Dieseltechnologie kann bei der Alterssicherung helfen: die Freisetzung von Feinstaubpartikeln aus Dieselmotoren ist in den letzten zehn Jahren um ein Vielfaches gestiegen, diese Partikel sind kapillargängig und gelten als stark krebserregend. Die jährliche Rate an Neuerkrankungen bei Krebs hat sich im selben Zeitraum von 350Tausend auf über 500Tausend erhöht.
Die Rentenkassen können aufatmen.

15.9.15 Klimawandel vom Mensch gemacht
Selbstverständlich ist der Klimawandel menschgemacht. Da braucht es keine Wissenschaft, um zu erahnen, dass die tägliche Freisetzung von Millionen Tonnen fossilem CO2 weltweit über Jahrzehnte, sich irgendwie auswirken muss. Die Auswirkung nennt sich Treibhauseffekt.

Das ist die Photosynthesegleichung:

CO2 + H2O plus Lichtenergie ergibt Glucose und Sauerstoff.
Glucose = Biomasse = festgewordenes CO2. Nachts kehrt sich der Vorgang um, wegen der Atmung der Pflanzen.

Wenn festgewordenes CO2 = Biomasse aus jahrmillionenalter Versiegelung (Öl, Gas, Kohle) wieder in CO2 überführt wird, entsteht ein Überschuss in der heutigen Bilanz. Folge: Treibhauseffekt.

Wissenschaft als Erkenntnisbremse

Wenn Kabarettisten mit  Abschluss in Physik in ihrer Fernsehsendung erklären, der menschgemachte CO2 Ausstoss könne keine Ursache für den Klimawandel sein, da dieser im Vergleich zu den jährlichen CO2-Emissionen der Vulkane nur knapp 1 Prozent betrage, beweisen sie damit höchstens, dass ein Physiker den Begriff vom ökologischen Gleichgewicht offenbar nicht kennen muss, um einen Abschluss an der Uni zu bekommen. Die Vulkane sind seit Jahrmillionen aktiv, der Fossilschädling Mensch aber erst seit hundert Jahren. Und ein Gleichgewicht kann aus demselben geraten – selbst bei winzigen Störungen. Sonst hätten die tonnenschweren Falltüren in den Pharaonengräbern nie funktioniert, die den Grabräubern in den Pyramiden den Garaus gemacht haben. Kabarettisten mit Blöd-Physik-Abschluss hocken höchstens in der Alterspyramide, aber keine Angst, die hält noch lange. In der Alterspyramide gilt das ökonomische Gleichgewicht.

18.9.15 Argument der Prekär-Wissenschaft

Laut auflach: Soeben gelesen, manche Klimatrottel behaupten, dass es keinen Treibhaus-Effekt in der Atmosphäre geben könne, da CO2 schwerer ist als Luft und somit zu Boden sinke. Ohren auf, Klimatrottel: Wenn sich das so zutragen würde mit dem CO2, wäre Eure Klimatrottelhaftigkeit schon lange im Keim erstickt! Folge: Kein Klimawandel.

19.9.15 Beweisrichtung umkehren!

Nicht die Klimaschützer müssen beweisen, dass das fossile CO2 aus Menschwirkung das Klima schädigt, sondern die Leugner der Menschursache am Klimawandel müssen beweisen, dass die tägliche Freisetzung von Millionen Tonnen fossilem CO2 dem Klima nichts anhaben kann. Genauso, wie Kernkraftbetreiber beweisen müssten, dass nicht ihr KKW Schuld ist an der Leukämie der Kinder in der Nachbarschaft, anstatt die Beweisführung wie selbstverständlich den Opfern anheimzustellen. Das wäre logisch, demokratisch und verantwortungsbewusst – und nicht dieser Machbarkeitsirrsinn unter dem Motto „“Wird scho nix bassiere.“ Aber wer Trottel an die Macht wählt, lebt bequemer.

22.9.15 Ein Konzern im permanenten Ruhestand: VW

Mit all dem Geld, was VW jetzt in den Kamin – halt, Abgas! – besser: in den Wind schreibt, hätte diese große Firma das Wasserstoffauto prima entwickeln können, samt Betankungslogistik, VW wäre Weltspitze und könnte im Jahr ein Vielfaches der jetzt aufkommenden Miesen als Plus verbuchen. Aber nein, sie pumpen unsere Lungen voll mit Krebspartikeln und lügen einfach frech irgendwelche Bilanzen zusammen. Behäbig drückt dieser Konzern die Produktlinien eisern durch – der eine hockt bräsig auf seinem Angebersessel (Manager), der andere schielt bloß auf seine Alterssicherung (Arbeiter) und für die Betriebsräte gibt es Ausflüge zu den brasilianischen Nutten. Wieso klappt das alles nicht und wieder nicht, wieso sind diese Leute so unglaublich dumm? Weil sie nicht zur Rechenschaft gezogen werden. (Siehe auch 9.9.15)

24.11.15 Immer noch funktionieren die vorweihnachtlichen Werbespots über Schnee und Eis,
plus dickfelligem Nikolaus. Als ob der bislang heisseste Oktober und der längste Martinisommer der Wirtschaft entgangen wäre. Allmählich wird natürliche Kälte zu einem hohen Wert. Den Glühwein trinkt man auf den Weihnachtsmärkten im T-Shirt, dafür liegen unterm Christbaum Echtpelzfäustlinge und Edelpullover. Tip: Umtauschen oder Kleidersammlung. Sollen doch die anderen schwitzen.