Ein neuer Buckelwal droht, in die Tierquälerfalle der Waleschieber zu geraten. Die Gemeinde der teddybärinspirierten Tiernarzissten hat ihm auch schon einen Namen aufgedrückt: Hartwin. Das klingt wie die Taufe eines Blags aus einem Doppelnamen-Haushalt, wo seelisch auffällige Paarkonstrukte mit besonderen Personenbezeichnungen das eigene etepetete-Gefühl in die Welt posaunen. Aus welchen Kinderzimmern kommt dieser Trieb, große Tiere ganz fest zu mögen und sie vor lauter Liebe zu Tode zu pflegen? Haben da die Eltern versagt? Darf man Eltern noch sagen? Oder sind das mehr so gefühlte Eltern? Projizieren Waleschieber eigene Liebesentzugserfahrung aus der Kindheit auf grosse Säugetiere? So, wie sie es mit ihren Liebespartnern machen? In der Hoffnung, sie ernten Gegenliebe, wenn sie das Vieh nur richtig erziehen, also den menschlichen Partner? Und weil sie es beim Menschen nicht hinkriegen, muss so ein armes Tier herhalten? Auf Spiegelreporter warnt man vor Bekanngabe von Sichtungen, um die Massen der Tierschutz-Hunnen nicht anzulocken. So ein kranker Wal zieht ja mehr Öffentlichkeit als eine ganze Fussball-WM!
