Auf familie.de lockt die in Zeiten von CSD-Anschlägen fast schon politische Überschrift, dass man „Töchter wie Söhne“ erziehen soll. Speziell dafür haben wir so einen Hinweis nicht gebraucht, wir fanden die Vermittlung handwerklicher Kompetenz selbstverständlich. Dass die junge Dame dann ihre Selbstverwirklichung mittels Schminkstift und Lidschatten nebst Hang zu gehorsamen grossen Tieren mit Fell und Sattel gefunden hat, war Ergebnis von freiem Willen und väterlicher Duldsamkeit. Im familiären Ratgeber interessiert uns weniger die Verordnung zur Überwindung vermuteter geschlechtsspezifischer Unterschiede, als die verräterische Textstelle, dass bei der Autorin persönlich
Männer Punkteabzug bekommen, die kein Loch bohren können: Wie viele Männer braucht die denn?
