Instinktsicherheit: Polizistinnen lassen Kollegen im Kugelhagel

Zwei Polizistinnen sind soeben aus dem Beamtenverhältnis entlassen worden, über sechs Jahre zu spät. Wir haben nachgerechnet: die beiden Frauen stiessen anno 2020 zufällig zu einem Schusswechsel, in welchen Kollegen verwickelt waren. Daraufhin stoppten sie kraft ihrer hoheitlichen Befugnis ein Auto, mit dem sie sich geschwind aus der Szene entfernten. Die Kollegen überlebten dennoch knapp, waren aber etwas vergrätzt und haben die beiden angezeigt. Wir sagen: warum denn? Die beiden Frauen haben doch absolut instinktkonform reagiert und hoffentlich hat sich keine auf der Flucht einen Fingernagel abgebrochen. Der Schutz der eigenen Brut dominiert das mütterliche Instinktkorsett, jedenfalls bei Grizzly und Konsorten, und auch wenn erst in der Zukunft daheim der familiengeplante schreiende Nachwuchs der Atzung bedarf, das weibliche Prinzip des Gebärens und Nährens kann und darf man nicht einfach abschalten. Frauen in Risikoberufen wie der Polizei, der Bundeswehr, der Feuerwehr –  gerade wenn der Ernstfall eintritt, sorgt die Gouvernante und Gruppenmutti dafür, dass sich alle erst die Hände waschen und das Tellerchen leeressen…ach, jetzt gehts mit uns durch. Was haben wir gesagt? Instinktkorsett? Was soll denn das! In einer Zeit, in der Menschen auf der Strasse laut mit sich selber reden und die Handywichserei…sorry, Handywischerei die menschlichen Instinkte erodiert hat, sind Instinkte doch sowas von Steinzeit. Der gesunde Menschenverstand versumpft in den sozialen Medien, die Seelensauger von Musk bis Zukerberg wissen nicht mehr, wohin mit der Kohle und…ach was solls denn. Frauen an die Macht.