Deutebein und Todeszauber: Hoffnung für die Medizin?

Arthur W. Upfields Krimis bringen dem Leser Australien näher als jeder Reiseführer. In Arthur Upfields „Todeszauber“ wird auf Inspektor Bony das Deutebein gerichtet, worauf dieser trotz wissenschaftlicher Geisteshaltung dem unterbewussten Todeswunsch nicht ausweichen kann und schnell dahinsiecht. Spoiler: Er wird gerettet. Was uns aber viel mehr interessiert: Wenn man jemandes Unterbewusstsein mit einem Deuteknochen derart manipulieren kann, dass der Organismus die Funktionen zur Lebenserhaltung aufgibt, dann muss doch auch der umgekehrte Weg möglich sein. Wenn also der Medizinmann mit einem heilenden Gerät auf einen zeigt, wird der Tod vertrieben. Wir schlagen vor: das Deute-Stetoskop. Unterbewusstsein haben auch wir aufgeklärten Westler, ebenso Medizinmänner, und wir wissen ja alle, dass Placebos ohne Wirkstoff oft besser wirken als jede Arznei. Deshalb her mit dem Deute-Stetoskop. Problem: Krankmeldungen werden obsolet. Wer sich telefonisch krankmeldet, auf den richtet der Chef das Deute-Stetoskop. Ja, er hat sowas im Schrank! Nicht gewusst? Jetzt könnte man höchstens sagen, dass der Chef danebengezielt hat. Ok, auch wieder wahr. Wenn einer auf der Strasse so komisch herumhüpft, dann tanzt der nicht, der weicht einem Deuteknochen aus. Ah, jetzt kapier ich des!
Wann kommt der Deute-Duden? Stethoskop schreibt sich mit h, du Daddel. Und zwar nach dem zweiten t!  Ach so?