Ok, dass der US Präsident den Friedensnobelpreis beansprucht, verstanden. Und dass nicht der Norwegische Staat zuständig ist, sondern ein Komitee, auch klar inzwischen. Aber dass die Europäer, speziell die Norweger, so schwerfällig, ja arrogant mit diesem präsidialen Wunsch umgehen, anstatt kreativ zu werden, hebt unseren Respekt vor diesen Preisverteilern nicht besonders an. Die könnten doch das komplette Komitee nach Amerika schicken, Dienstreise, und dem Trump klarmachen, dass er durchaus Chancen hat auf diesen Preis, aber dazu müsste er halt noch zwei drei Kriege beenden. Und dann legt man ihm nahe, welche. Und er könnte das ja, sagt er. Bzw. hat er gesagt. Dann zeigen sie ihm die Statue/Urkunde, lassen ihn sie auch mal halten und nehmen sie wieder mit. Lassen evtl ein Foto da. Das wäre mal ein richtig nützlicher Einsatz von dieser wichtigen Auszeichnung. Glauben wir. Aber so ist das ganze Friedenspreispotential verschossen, versprengt, zerstäubt, wie mit Dynamit, jenem Sprengstoff, der die Grundlage für diesen Friedenspreis darstellt.
