Der Molekülcasanova

Der Teufel steckt im Detail, aber auch das höchste Glück. Wir müssen wieder lernen, hinzusehen, zwischen den Zeilen zu lesen…na gut, immer mehr Menschen müssen erst mal lernen, die Zeilen zu lesen. Macht nix, wir schauen zusammen hin. Die kleinen Dinge des Lebens fristen ein Schattendasein. Gerade in der Kleinheit liegt doch jene Winzigkeit, die sich unserer Wahrnehmung nur deshalb entzieht, um in ihrer staubhaften Nullartigkeit umso unbeobachteter herumexistieren zu können. So ein Komma ist bloss ein kleiner Strich? Wehe, wenn eins fehlt: Komm, wir essen, Tante Lisa. Komm, wir essen Tante Lisa.
Art und Weise: Chemiesong

Lieder (Auswahl): 
Wiedergeburts-Rap auf der Tibetanischen Taschenharfe (vulgo Eierschneider, Drama mit Küchengerät)
Vampirballade (relativ kurzes Drama)
Kleiner grüner Kaktus (Kurzdrama mit neuem Lerneffekt)
Der Molekülcasanova (Drama zwischen Mensch und Molekül)
Biologisches Märchen (Drama zwischen Menschwerdungsbeginn und Dasein)
Hinschaun  (Drama von modischen Aspekten beim Menschsein)
Chemiesong (Drama von der nicht stimmenden Chemie)
Wenn der Wal taucht (dramatische Nutzbarmachung von Stickstoff und Sauerstoff im Tierreich)
Zwieback im Biwak (dramatische Bergvagabunden-Parodie)
Hänschen Kleins Mutter (Drama der Elternschaft und Ausblick)
Max (dramatische biologische Mitesser-Ballade)
Intelligenz (dramatischer Ausblick auf Geist und Reimzwng)
Wenns Wetter schön ist (Drama vom Gruppenzwang)
Pressefoto und Plakatmotiv:

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Martin Herrmann Songkabarett „Der Molekülcasanova“:

Pressetext kurz

Scharfzüngige Songs und spitze Satire vom vielfachen Preisträger Martin Herrmann. Ein hochkomischer Abend mit geschliffenen Songs und Texten zu den Themen der Zeit, immer aktuell, kurzweilig und überraschend. Der Molekülcasanova, das Lied vom Chemiker, der ein Molekül betört, ist das zentrale Thema über die kleinen Dinge des Lebens, die doch grosse Wirkung haben.
Geeignet für Menschen, die zuhören können und wollen.  

Pressetext lang

Martin Herrmann, ein Old School Songwriter, der Wert legt auf pointierte Texte, zu denen die Musik passt und die Wirkung verstärkt. Im Kopf der Zuhörer entstehen die starken Bilder, die alles lebendig machen. Herrmann macht lustige Songs, zu leichten und zu schwermütigen Themen, selten zum Mitsingen, mehr zum Zuhören. Immer mit Witz und Perspektive.

Die Wendungen der Lieder überraschen, der Zuhörer gerät in unerwartet tiefe Fallhöhen, erlebt große Freude, wenn er merkt, worauf es hinauslief und staunt, dass er sich in der ganzen Sache selber wiederfindet.
Herrmann ist raffinierter Fingerpicking Gitarrist, seine Vorbilder und Studienobjekte kommen aus der Liedermacherzeit und von noch früher. Die Menschen kennen die alten Meister kaum noch und staunen immer wieder, dass einer heute solche Songs machen kann, bei denen immer eine Absicht dahinter steckt, mal versteckt, mal offen. Hauptsache lustig. Sowieso, natürlich lustig: Humor ist die höchste Kunstform, darunter machts der Herrmann nicht. Die Zuhörerschaft erkennt, dass da einer offenbar ein ganzes Leben absolviert und in Form gebracht hat, und dabei erstaunlich jung geblieben ist. Herrmann hat was zu sagen und kann es auch. Erfrischend. Komisch und hintersinnig. Ein Abend für Menschen, die zuhören können und wollen.