In der Strasse von Hormus breitet sich soeben ein Ölteppich aus und das wird nicht der einzige bleiben, wenn die weiter auf Öltanker schiessen. Bald gibt es mehr Öl bei Hormus als Wasser. Idee: Wenn es gelingt, solche Ölteppiche zu koordinieren, zusammenzufassen und schön zielstrebig zum Ausgang wandern zu lassen, kann man sie da wieder aufsaugen und weiterverfrachten. Das wirklichkeitsgewordene Märchen vom fliegenden Ölteppich. Folge: Waffenstillstand, Krieg vorbei, Mulla wundert sich. Der Ami aber auch.
Immer mehr Kraftwerke machen schlapp
Weil Atomkraftwerke auf die natürliche Ressource „Kühlwasser aus’m Fluss“ ausgelegt sind, machen gerade immer mehr dieser Strahlungsmüllerzeuger dicht. Die Natur spielt momentan nicht so mit, die Flüsse haben zuwenig Wasser, der Rest wird inzwischen sogar zum Kühlen zu warm. Die Befürworter solch anfälliger Technologie haben die Werke einfach hingebaut, damals, im fest
en Vertrauen auf die Allgegenwart der flüssigen Ressource. Basiert auf solcher Vertrauenshaltung auch der Glaube an die Endlagerfähigkeit von Atommüll? Au weia. CO2-Ministerin Reiche schwenkt insgeheim bereits um auf Solarkraft. Unsere pensionierten Kräfte aus dem öffentlichen Dienst müssen bald ihre Balkonkraftwerke in den Dienst der Öffentlichkeit stellen. Der Stromfresser KI wird bloss noch halb so I, bleibt aber immerhin K. Soeben erfahren wir, dass Reiche und Zu Guttenberg verbandelt sind, wir erinnern uns noch an die permanenten weissen Hosen des Ex-Verteidigungsministers. Da bleiben Spuren sichtbar. Wenn da bei einem Beziehungsstreit der eine oder die andere einen Tritt abbekommt, ist das dann ein CO2-Fussabdruck?
Kernkraft für Dummies
Jetzt fahren sie überall die AKW runter, wegen Kühlwassermangel. Eine von einigen für todsicher gehaltene Art der Energieerzeugung läuft heisser, als erlaubt, die Stromkunden stehen mit leeren Akkus da und die KI ächzt und wird immer dümmer. Solarkraft hingegen liefert mehr Strom, als das korrupte Stromnetz verkraften kann (soll). Vorschlag zur Güte: stellt doch Windräder an eure beknackten Reaktoren und lasst sie rückwärts laufen, zur Kühlung. Den Strom dafür liefern die Solarkraftwerke.
Deutsche Bahn: Ein Silberstreif namens Palla
So leids uns tut, heut ein mal echtes und deutliches Lob: Bei der DB tut sich was. Die neue DB-Chefin Evelyn Palla scheint wirklich was auf dem Kasten zu haben, Zitat: „Die Zugbegleiter, Lokführer, Fahrdienstleiter, Gleisarbeiter, Disponenten und alle, die jeden Tag mit einer unbefriedigenden Situation kämpfen und viel improvisieren müssen – das sind meine Helden, die die Eisenbahn täglich am Laufen halten.“
Mangelnde Leistungsbereitschaft im Management sei eine Ursache der Probleme des Staatsunternehmens, sagte sie der „Welt am Sonntag“ laut Vorabbericht.
„Man musste nur gut genug erklären, warum die Ziele nicht erreicht werden konnten – damit kam man oft jahrelang durch.“
Als ehemalige Netzkartenbesitzer (von 1993 bis1998, selber im Voraus bezahlt und nie gewusst, ob soviel Gage nachher wieder reinkommt!) ziehen wir unseren Hut resp. Dächlikappe vor der Dame. Und die sieht auch noch super aus. Darf man das sagen? Oder muss man? Es sehen doch alle super aus. Gell?
Donau fällt trocken
Das trockene Wetter verhält sich total unfair gegen unsere Stromnetz-Theoretiker vom Wirtschaftsministerium. Inzwischen müssen wegen Kühlwassermangel sogar Kernkraftwerke an der Donau von Netz. Die Real-Wirtschaft überlegt, ob die Netzsicherheit durch zusätzliche Solar- bzw Windkraftwerke gestützt werden muss.
Hitzewarnung
Genauso blöd: Hitzewarnung. Vor etwas zu warnen, gegen das man eh nichts machen kann, wirkt so hilflos-aktivistisch, so kachelmannesk. Der Typ hat ja sogar geraten, die Luft ins Haus zu lassen, wegen dem Luftzug. Ja dann mach doch einen Föhn an, der Luftzug ist genauso warm! Und wie man nachher die Hitze wieder rausbringt sagt uns dieser Wetterfrosch nicht. Höchstens: Hitzewarnung. Klingt halt, als ob man einen Einfluss hätte, als ob die Politik handlungsfähig sei. Und dass man selber schuld ist, wenn die Hitze zum Problem wird. Das ist genauso, als ob man vor Eintritt ins Leben eine Todeswarnung ausspricht. Achtung, Todeswarnung! Wer lebt, der stirbt auch mal. Wir haben dich gewarnt.
