Monolog eines Faschisten und Hasskommentare

Barry traut sich nicht mehr aus dem Haus wegen „Hasskommentaren“ zu seinem Aussehen? Lösung: lass das Handy zuhause. Aber dann traut er sich womöglich nicht mehr heim…oje. Displaywischer sind seelisch derart verarmt, dass ein paar Pixel auf einer Mattscheibe Depressionen auslösen können. Einfach ausschalten und weg ist der Hass. Und überhaupt: Ist es schon Hasskommentar, wenn man jemand nicht schön findet? Was, wenn man jemand schön findet, der es gar nicht sein will? So schnell wird Liebe zu Hass. Monolog eines Faschisten:  Inzwischen können Displaywischer nicht mehr unterscheiden zwischen Virtuell und Real. Sie stürmen Bühnen und beschädigen Schauspieler. Handystrahlung weicht offenbar die Hirne auf. Bald werfen sie Steine auf die Kinoleinwand. Tiktoktrottel eben.