Qualgesänge

Expertin Dörnath  „Diese Aktion ist keine Rettung, sondern das Verklappen eines schwer kranken Tieres auf hoher See. Da hat Frau Dörnath völlig recht und Walquäler, die an einem sterbenden Buckelwal noch Selfies machen, um ihre Bücher zu promoten, sind wie Gaffer bei einem Verkehrsunfall, wobei die noch zu dumm sind zum selber Schreiben. Schmerzensäusserungen eines gequälten Tieres als Laute der Vorfreude zu deuten, entspringt jener Unfähigkeit zu Erkenntnisgewinn, die das jahrelange Zurückschrauben von Anforderungen im Schulsystem notwendig mit sich bringt. Dann werden sie zu Querdenkern und bei der nächsten Pandemie zu Neo-Virologen. „Einem Tier in diesem Zustand eine „Kooperationsbereitschaft“ im Sinne einer „Absicht“ zu unterstellen, zeugt von einem grundlegend falschen Verständnis der Biologie.“
Liebe Dame, natürlich haben Sie recht, aber die Kinder können nichts dafür. Sie kommen aus einer „Bildungsform“, die permanent die Anforderungen gesenkt hat, damit die Schüler weniger Fehler machen, also weniger können müssen und trotzdem gute Noten bekommen. Die schnallen doch nichts mehr. Aber jetzt kommts „…dass der Wal sich bei der Rettung beteiligen muss.“, verlangen diese Bildungszwerge – das klingt ja genau nach den Erziehungsweltbild von unseren eigenen Eltern! „Der Bub könnte alles, wenn er nur wollte! Aber nein, der ist stinkfaul.“ Ach du lieber Scholli. Kommen wir alle aus demselben Stall? Wie ermüdend ist das denn. Wo ist die nächste Sandbank…

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