Wal hatte keine Patientenverfügung

Da ist er krank angekommen und weit in die Ostsee geschwommen, um in Frieden auf einer Sandbank zu sterben, und dann haben sie ihn nicht gelassen. Spätestens nach der zweiten Strandung hätten sie es kapieren müssen, aber nein, wieder und wieder haben sie ihm herumgezerrt und Schläuche gelegt und gebetet und gesungen und keiner hat hören wollen, wie er darum bat, in Ruhe gelassen zu werden. Vielleicht war der fromme Lärm zu stark, vielleicht verstehen aber auch die Waleretter zu wenig Walisch. Deswegen sollte man in Deutschland immer eine Partientenverfügung dabei haben,  auch in flachen Gewässern. Man hat ja die Wal. Halt, den…ach, egal. Das Bespiel macht Schule: Gut informierte Schweine aus deutschen Ställen legen sich inzwischen auch auf Sandbänke und hoffen, sie kommen damit durch. Aber die haben es falsch verstanden.