Rattenplage Berlin: Eine Pfingstbotschaft

Wer offen Gruppen mit Vernichtung bedroht, macht sie stärker. Aus Trotz und Geltungsbedürfnis stehen Sympathisanten auf, und in der Folge wächst der Widerstand, der Bekämpfer dient als Substrat. Das Opfer steigert sich in seine Rolle bis zum Wahnsinn, wird immer stärker und am Ende selber zum Täter. Deswegen taugen Kriege nichts. Besser, man geht den christlichen (?) (!) Weg der „Humanitären Kriegsführung“, auch und gerade wenns um Tiere geht. Die Ratten sollten in Berlin bejagt werden, weil Ratten zb. Pest übertragen können, mit ihren Läusen oder andere Erreger mit ihrem Kot, den sie fleissig im Sand von Spielplätzen verbuddeln, denn Ratten sind reinliche Tiere. Im Gegensatz zum Menschen, dessen Kinder inzwischen auch in Berlin so frei und antiautoritär erzogen sind, dass sie jeden Dreck in die Gosche nehmen dürfen und keiner haut ihnen auf die Finger. Das wäre ja Prügelstrafe, Hilfe! Zwar würden die Kids es gleich kapieren und gesünder weiterleben, aber lieber lässt man sie an den Bazillenmist verrecken, den die Kanalratte ausscheidet. Inzwischen werden die Anlagen zur Rattenbekämpfung von Tierfreunden und potentiellen Waleschiebern zerstört. Humanstrategischer Vorschlag: Man erklärt die Berliner Ratte zum Schutztier, zb. zum neuen Berliner Bär. Dann bläht sich des Ego der Berliner und die ehemaligen Aktivisten rotten das Vieh selber aus.
Bolle reiste jüngst zu Pfingsten / der Spielplatz war sein Ziel. Da packte seinen Jüngsten / ein Virus im Gewühl. / Der Ratz hats ausgeschissen, den Buben infiziert / aber dennoch hat sich Bolle ganz kräftig amüsiert, 
Ob man Berlin einfach sich selbst überlassen sollte?