Kuh Veronika kratzt sich selber: KI vs.Tierschutz?

Sobald die Kuh Veronika einen Besen findet, nimmt sie ihn ins Maul und kratzt sich damit. Empfindliche Körperteile wie das Euter kratzt sie mit dem Stiel, für andere Regionen nimmt sie die stachligen Borsten her. Alle rufen jetzt hey wie gscheit! und wir schliessen uns an. Die Kuh zeigt uns ihre intellektuelle Überlegenheit: Während der Mensch das Badezimmer mit allen Arten von Bürsten überfrachtet, reicht der Kuh ein Besen. Was uns Tierschützer aber mehr beunruhigt, ist, offenbar juckt es solche Grosstiere immer und überall. Die Tierschutzvereinigung PETA hat schon mal einen Fotgrafen in den Ruin getrieben, weil er ein Affenselfie auf seinem Handy finanziell ausschlachtete…sorry, ausnutzte. Kann jetzt PETA einen Bauer vor Gericht bringen, wenn er seine Kühe nicht mehrmals am Tag überall kratzt? Und zwar regionengerecht? Hey, das wäre doch ein neuer Job, jetzt, wo die KI den Menschen immer mehr ersetzt: Kuhkratzer!

Plastiktütenrebell marschiert

Heute mal zu Fuss in die Stadt und dabei die Gelegenheit genutzt, Gemüse auf dem Markt mitzunehmen. Am Ende zerrte die Bauersfrau einen dieser Plastikbeutel von der Rolle – halt, danke, keine Plastiktüte, ich hab einen Korb am Fahrrad. Mitsamt dem Gemüse links und rechts zum Radparkplatz und hier die Erkenntnis: ich bin ja zu Fuss da. Ok, dann trag ich das Zeug halt offen heim. Links der Rettich, rechts der Lauch und die Gurke. Aber die Blicke der Leute! Als hätte man keine Hose an. Anscheinend muss man das, was zuhause in den Kochtopf kommt, keusch und koscher verpackt transportieren. Schaut nicht so blöd, sonst hau ich euch meinen Lauch um die Ohren! Andererseits – jeder sieht: dieser Mann verweigert die Plastiktüte. Botschaft: Gurke und Lauch / ohne Tüte gehts auch – und die Umwelt Rettich.

Cyberangriffe werden immer häufiger

Dass Digitalisiserung die Jugend verbledet und uns angreifbar macht, predigen wir hier schon lange. Jetzt sagts auch die Tagesschau. Aber so bled kann doch die Tagesschau-Redaktion selber noch nicht sein, dass sie nicht mehr Buchstabieren kann. Was sind Cyberanrgiffe? Meinen die Cyberanrgiffey? Oder Cyberanrgiftig? Oder ist so eine Redaktion an sich heute bereits ein Cyberanrgiff?

USA: 5-Jähriger verhaftet: Enkeltrickvariante fürs Klickvieh?

Soeben kursiert die Meldung durch die asozialen Medien vom 5-Jährigen, den in USA die Polizei verhaftet habe. Was hat der Bub den verbrochen? fragen sich alle Klickberechtigten um dann tunlichst ihrer Anklickpflicht nachzukommen. Dann merken sie, wie sie wieder mal aufs Glatteis geloffen sind wie der Esel und die Kuh. Der Vater des Buben wurde verhaftet – der war abgehauen und hat sein Kind zurückgelassen, die Polizei hat das Kind dann in Gewahrsam genommen. Hätte die Polizei das Kind auf dem Gehweg zurücklassen sollen? Bei minus 20 Grad? Dann wärs erfroren und das wäre auch wieder nicht recht. Aber unsere heutige Redakteurszunft weiss: „5-Jähriger verhaftet“ klingt gut, zumindest in den Ohren der Bessermenschen und Omaanwärterinnen, dem normalen Klickvieh halt. Kritische Medienforscher sprechen von einer Variante vom Enkeltrick.

Hunderte Unfälle – durch Glatteis?

Perspektivenfrage: In Niedersachsen hat laut Tagesschau heute Glatteis für Hunderte von Unfällen gesorgt. Wie ungerecht. Wahrscheinlich wars doch andersrum: Hunderte von Verkehrsteilnehmern haben für Unfälle gesorgt. Die hocken ins Auto trotz Glatteis und sagen, ich muss irgendwohin und dann kommen sie erst recht nicht hin. Da kann doch das Glatteis nix dafür!

Friedensnobel-Initiative: kreativ für Trump

Ok, dass der US Präsident den Friedensnobelpreis beansprucht, verstanden. Und dass nicht der Norwegische Staat zuständig ist, sondern ein Komitee, auch klar inzwischen. Aber dass die Europäer, speziell die Norweger, so schwerfällig, ja arrogant mit diesem präsidialen Wunsch umgehen, anstatt kreativ zu werden, hebt unseren Respekt vor diesen Preisverteilern nicht besonders an. Die könnten doch das komplette Komitee nach Amerika schicken, Dienstreise, und dem Trump klarmachen, dass er durchaus Chancen hat auf diesen Preis, aber dazu müsste er halt noch zwei drei Kriege beenden. Und dann legt man ihm nahe, welche. Und er könnte das ja, sagt er. Bzw. hat er gesagt. Dann zeigen sie ihm die Statue/Urkunde, lassen ihn sie auch mal halten und nehmen sie wieder mit. Lassen evtl ein Foto da. Das wäre mal ein richtig nützlicher Einsatz von dieser wichtigen Auszeichnung. Glauben wir. Aber so ist das ganze Friedenspreispotential verschossen, versprengt, zerstäubt, wie mit Dynamit, jenem Sprengstoff, der die Grundlage für diesen Friedenspreis darstellt.