19jähriger Porschevernichter

Sie können es einfach nicht. Zu schnell, zu selbstsicher, zu dumm: Führerschein bitte wieder erst mit 21. Und dann jährliche Nachprüfung, von uns aus durch den KI-Fahrlehrer, bis die Blagen 30 sind. Jugend allein ist keine Qualität, das merkst du auf dem Asphalt, in der Politik und auf den Comeybühnen.

Buckelwal vor Timmendorf

Warum legen sie dem Buckelwal keine dieser gepolsterten Schlingen um den hinteren Körperteil und zerren es behutsam ins Tiefe? Mit Boot oder Helikopter? Das machen sie doch auch mit alpin gestrandeten Wanderern. Ach, alles muss man selber machen.

Spritpreise senken: so gehts

Jetzt dürfen Tankstellen nur einmal am Tag die Spritpreise erhöhen – um, so die sich anschleimenden Politiker, für die „Verbraucher“ (= Stimmvieh!) akzeptable Kosten zu erzeugen. Nach unten dürfe der Tankwart aber mehrmals am Tag korrigieren, ja, sogar so oft er möchte. Jesses! Glaubt das jemand? Wir sagen euch jetzt, wie man Spritkosten effektiv einspart: Tempo 120. Man braucht bloss noch die Hälfte Benzin, fährt nervenschonender und wenn es alle machen, gibts auch keinen Stau mehr, weil die Bremswellen entfallen. Wie will man einen Stau bilden, wenn keiner den Vordermann mehr einholen kann? Man spart Geld und Nerven. Und Zeit, denn man kommt sogar noch früher an. Ist doch mal was, oder?

Alte Väter – junge Mütter

Wir verurteilen auch keine Männer, die mit 80 noch Kinder bekommen. Es ist ja in Wirklichkeit nie der Mann, der das Kind bekommt. Wir verurteilen auch niemand, der aus Verantwortlichkeit keine Kinder bekommt. Falls irgendjemand jetzt reinqäkt, dass die Kindermacher staatstragenderweise Arbeitskräfte und Staatsbürger herstellen, dem rufen wir zu: sperr mal Augen und Ohren auf. Erstens: welche Arbeitskräfte? Wenn KI und Algorithmus die menschliche Arbeitskraft ersetzt haben, ist die Produktion von Humankapital bestenfalls egoistische Wunscherfüllung. Zweitens: Welche Staatsbürger? Die Raser in der Innenstadt? Die Klimakleber, die „im Urlaub“ nach Bali fliegen? Die Dummbatzenpartei-Wähler? Die leserechtschreibunfähigen Handywischer, die ohne ihr Deppenphone hilflos in der Landschaft stehen und keine Karte mehr lesen können? Danke. Da loben wir die alten Eltern. Die sind so schlau. Erst die Karriere – dann das Kind. Man geniesst die goldige Zeit der Kindheit und wenn das Blag in die Pubertät kommt, stirbt man einfach weg.

Polybolos: Antikes MG (?)

Wenn einer an der Kurbel dreht, hat das im Falle von Laufbündeln, zylindrisch angeordnet wie bei einem Gatlinggewehr, durchaus etwas Maschinengewehrhaftes. Wenn einer aber wegen Spannung der Sehne mal vorwärts und dann wieder rückwärts kurbeln muss, wie bei einem armbrustähnlichen Polybolos (deutsch etwa „Viel-Bolzer“), dann lacht der nebenstehende Bogenschütze bzw. schmunzelt heimlich, um keinen Hasskommentar abzugeben und beim Kurbler Depressionen auszulösen. Das wäre ja Wehrkraftzersetzung. Wenn ein heutiger Redakteurmensch sowas hinschreibt wie: „…spannte er das Geschoss“, dann ist dieser Medienmensch wohl selber ein richtiges Geschoss. Jetzt so im übertragenen Sinne. Heute spannen unsere Nerds schon Geschosse!! Das Abitur wird den gepamperten Produkten nerviger Hubschraubereltern von überforderten Lehrkräften inzwischen maschinengewehrschnell nachgeworfen und die Bildung landet im Untergeschoss.

Monolog eines Faschisten und Hasskommentare

Barry traut sich nicht mehr aus dem Haus wegen „Hasskommentaren“ zu seinem Aussehen? Lösung: lass das Handy zuhause. Aber dann traut er sich womöglich nicht mehr heim…oje. Displaywischer sind seelisch derart verarmt, dass ein paar Pixel auf einer Mattscheibe Depressionen auslösen können. Einfach ausschalten und weg ist der Hass. Und überhaupt: Ist es schon Hasskommentar, wenn man jemand nicht schön findet? Was, wenn man jemand schön findet, der es gar nicht sein will? So schnell wird Liebe zu Hass. Monolog eines Faschisten:  Inzwischen können Displaywischer nicht mehr unterscheiden zwischen Virtuell und Real. Sie stürmen Bühnen und beschädigen Schauspieler. Handystrahlung weicht offenbar die Hirne auf. Bald werfen sie Steine auf die Kinoleinwand. Tiktoktrottel eben.