Expertin Dörnath „Diese Aktion ist keine Rettung, sondern das Verklappen eines schwer kranken Tieres auf hoher See. Da hat Frau Dörnath völlig recht und Walquäler, die an einem sterbenden Buckelwal noch Selfies machen, um ihre Bücher zu promoten, sind wie Gaffer bei einem Verkehrsunfall, wobei die noch zu dumm sind zum selber Schreiben. Schmerzensäusserungen eines gequälten Tieres als Laute der Vorfreude zu deuten, entspringt jener Unfä
higkeit zu Erkenntnisgewinn, die das jahrelange Zurückschrauben von Anforderungen im Schulsystem notwendig mit sich bringt. Dann werden sie zu Querdenkern und bei der nächsten Pandemie zu Neo-Virologen. „Einem Tier in diesem Zustand eine „Kooperationsbereitschaft“ im Sinne einer „Absicht“ zu unterstellen, zeugt von einem grundlegend falschen Verständnis der Biologie.“
Liebe Dame, natürlich haben Sie recht, aber die Kinder können nichts dafür. Sie kommen aus einer „Bildungsform“, die permanent die Anforderungen gesenkt hat, damit die Schüler weniger Fehler machen, also weniger können müssen und trotzdem gute Noten bekommen. Die schnallen doch nichts mehr. Aber jetzt kommts „…dass der Wal sich bei der Rettung beteiligen muss.“, verlangen diese Bildungszwerge – das klingt ja genau nach den Erziehungsweltbild von unseren eigenen Eltern! „Der Bub könnte alles, wenn er nur wollte! Aber nein, der ist stinkfaul.“ Ach du lieber Scholli. Kommen wir alle aus demselben Stall? Wie ermüdend ist das denn. Wo ist die nächste Sandbank…
Boom von Namen mit Wal
Inzwischen werden Wetten angenommen für die Häufung von Namen mit Wal für Neugeborene in neun Monaten. Waltraut und Walter sind gut im Rennen, aber ein bislang wenig beachteter schöner Name könnte allen den Rang ablaufen: Walburga.
Waltransportschiff Timmy-Boat kommt nicht weiter
Hilfe! Das marine Lastenfahrrad mit unserem Timmy an Bord kommt nicht weiter! Sog. „Notfallentscheidung„: Buckelwal Timmy wird womöglich wieder in der Ostsee freigesetzt. Was keiner wissen konnte: Das sog. Schiff ist nicht hochseefähig, Möglicherweise liegen bald Schiff und Wal einträchtig nebeneinander auf einer Sandbank, dann lohnt sich die Rettung doppelt.
Kommt die Kernkraft zurück?
Der Energiehunger sucht Lösungen. Allein die tägliche Berechnerei vulgo Schürferei der Kryptowährung Bitcoin braucht soviel Rechenleistung, wie sie ein mittleres Kernkraftwerk liefert. Statt dass man solche albernen Schneeballwährungen, diese Waschanlagen für Drogengeld und Menschenhandel, einfach mal abschafft, machen die Atomapologeten einen Bückling vor der Unterwelt. Im Nachbarland Belgien wird der Rückbau des Atommeilers gestoppt und manche Befürworter dieser Energieform sehen sich auch hierzulande im Aufwind. Dieser Axel Springer Reporter ist zuversichtlich:“… Bauteile und Brennelemente können wir besorgen… und das Personal kriegen wir auch rechtzeitig wieder hin.“ Welches Personal? Etwa das Personal, das diese Reaktoren steuert und überwacht, kontrolliert und drauf aufpasst? Also die Pisa-Zombies mit dem nachgeschmissenen Abitur, die sich dank permanenter Vereinfachungen wie bei der Rechtschreibreform nichts mehr selber merken müssen? Die bloss noch auf dem Fake-News-Organ Handy rumwischen können? Die sollen dann die richtigen Knöpfe drücken? Den ewig strahlenden Müll sicher einlagern? Keine dunklen Geschäfte machen nebenher, weil die Substanzen fürs Gute Gefühl auch nicht billiger werden? Möglicherweise lacht sich gerade der Iran ins Fäustchen, weil denen soeben klar wird: wir brauchen ja gar keine eigenen Atombomben.
Infektfolge Long-ajatolla?
Das Ajatollavirus bewirkt inzwischen starke Einschränkungen bei der Reiselust. Der andauernde Lockdown im Meeresstrassenverkehr führt zu eingeschränkter Urlaubsplanung, laut MIMA soeben auf ARD planen immer mehr Menschen ihre Urlaube innerhalb von Europa, praktisch im home-office. Die Reisebranche zittert und hofft auf baldige Herdenimmunität. Wann kommt ein Impfstoff? Und drohen dann wieder Impfschäden? Gilt die Maskenpflicht weiterhin nur für Frauen? Was ist mit Long-ajatolla?
Aktivistin killt Flusskrebs: Tierschutz modern
Sie wollte einen Flusskrebs (Astacus Astacus) retten, der in einem Restaurant als Ausstellungsstück für Kinder in einem Aquarium gehalten wurde, stürmte den Laden, griff sich das Tier und warf es ins Hafenbecken. Da wir als Kind selber Flusskrebse gefangen haben (bachaufwärts waten, Stein so umdrehen, dass die Schlammwolke sofort bachabwärts gespült wird, hinter den hockenden Flusskrebs das Glas heranführen und wenn er dann seinen Schwanzschlag ausführt, der ihn aus der Gefahrenzobe katapultieren soll, landet er im wassergefüllten Glas und später im Aquarium zu Studienzwecken), haben wir mitgefühlt. Der Flusskrebs ist ein Süsswassertier (Fluss!), das Hafenbecken aber ist voller Salzwasser. Der arme Zehnfüsser war dann zwar recht schnell hin, aber wir lernen daraus zweierlei: Bei Rettungsaktionen nicht immer von sich auf andere Tiere schliessen. Und zweitens: besser mal vorher fragen. Wen? Na das Tier. Die fühlen sich oft ganz wohl da, wo man sie hineinsetzt. Wir haben die unsrigen übrigens wieder in den Bach gesetzt, damals, noch vor der Flusskrebskrankheit, bei welcher sie fast ausgestorben sind. Die wären womöglich auch lieber bei uns geblieben.
