Erotikfotos von Meloni

Jetzt regt sich Frau Meloni auf, dass gefälschte Intimfotos von ihr im Internet aufgetaucht sind. Ja was guckt die sich den Mist auch an. Schau einfach weg, Meloni, schalt ab oder schalt woanders hin. Die digitale Welt bedeutet Fake, da stimmt nix, und das war doch jedem von vornherein klar, nur Frau Meloni nicht. Oje, wir merken schon, „von vornherein“, wir schreiben vorsichtshalber „schon immer“, nicht dass da – ach egal. Also nochmal: …das war schon immer klar. Ausserdem was heisst das denn „Erotikfotos“? Meloni sagt, sie sei „angewidert“. Wir haben von Frau Meloni keines gesehen. Wem sollte das helfen? Es funktionieren ja auch die Schockfotos auf den Zigarettenpackungen nicht.

Australien: Herkunfts-Libanese Katter (Australian Party) gegen Einwanderung

Dass gewöhnlich ehemalige Zuwanderer später das schärfste Bollwerk gegen neue Migranten sind, verständlich. Die wissen ja mit wem sie es zu tun haben. Jetzt wettert ein Herkunftslibanese in der Rolle des Australiers gegen Zuwanderung. Dabei führt die Regierung unter Anthony Albanese bereits eine energische Anti-Einreisepolitik. Woher kommt eigentlich Anthony Albanese? Naja, er wird schon wissen, was er tut.

Tatoo und Rechtschreibung vor Gericht

Dass der Täterwierer…sorry, – täto – nicht für Rechtschreibfehler haftet, ist logisch, denn erstens kann er nichts dafür und zweitens: wer solls denn merken. Viel interessanter ist doch die Artikelzeile, wer haftet für Rechtsch-reibfehler. Sind das fehlerhafte Reibungen in Bezug auf Rechtsch? Oder Reibereien in den Redaktionsräumen, wenn der Chef wieder mal so kleinlich auf sein Rechtsch auf Rechtschreibung pocht? Uns gefällt die angegebene Lesedauer: 7 Minuten. Beim Tätowierer vielleicht. Wir haben knapp drei gebraucht. Gilt das dann auch?

Sex im Film: darstellende Intimität jetzt besser koordiniert

Netflix hat soeben einen Intimitätskoordinator eingestellt. Dieser soll den (Zitat) „Trend“ (Mode?) der sog. „Achtsamkeit“ bei sog. „Sexszenen“ überwachen bzw. einfordern. Hey. hierherverirrte Tiktoker, für euch in kurz: der Fickbeauftragte. (Tiktoker: aufmerksamkeitsdefizitäre authismusnahe Produkte von Wohlfühleltern ohne Finanzprobleme; mein Gott, ihr seid solche Opfer) Seit 2024 gibts die Junior-Professur für Intimitätskoordination in Düsseldorf. Das klingt alles so richtig nach „woke“, nach echter „Wokeness“ und das ist es auch, denn die Darsteller in dem Sektor Intimität sind ausnahmslos „makellos schöne Menschen“ (Zitat BNN 28.2.25). Ja, da zeigt sich die geschissene Wokerei als das was sie ist: als ein Abklatsch vom Recht auf Liebe als rigide und übergriffige Verhaltensvorschreiberei, ein faschistoider Zwang zur Gleichmachung und Unterordnung in eine definierte Erotik. Oder hat so ein Intimitätsdepp mal bei Filmen mitgewirkt, wo sich hässliche, verlebte, ekelhafte Gestalten aneinander zu schaffen machen? Das wäre nämlich das Gegenteil von dieser bildgesteuerten Gleichschalterei, diesem politisch verordneten Stockholmsyndrom. Das wäre das echte Leben! Aber davon verstehen die Netflix-Koordinixerer nichts. Sie machen halt so lange Druck, bis jeder glaubt, das echte Leben müsse so sein. (Mein lieber Scholli, heut aber viele Doppelpunkte!)

Lehrerin fehlt 15 Jahre bei vollem Gehalt

Dass der deutsche Lehrkörper nicht immer Schuld ist an der grassierenden Dummheit deutscher Schüler, beweist der Fall einer beamteten Lehrerin, die 15 Jahre nicht zum Unterricht erschienen ist, und zwar bei vollem Gehalt, also zw. 4000.- und 6000.- pro Monat. Zu Recht, finden wir, also das mit dem Gehalt, denn diese Vorzeigebeamtin hat wenigstens keinen Schaden angerichtet. Ein Bildungssystem, das sich mehrere Millionen pro Lehrkörper als Ausfallshonorar leisten kann, beweist hoheitliche Kompetenz, denn offenbar besteht es aus Mitgliedern, die um jeden Preis von der Wirtschaftswelt ferngehalten werden müssen. Wenn solche Bildungssystemtrottel auf die echte Welt losgelassen werden, wäre der Schaden noch viel höher.

She ate all the men: Nelly Furtado – Kannibalenbashing?

„Body Shaming“ wird soeben reklamiert, wenn Fans Kommentare über Frauen-Figuren ins Internet stellen. Anlass für diese Kritik an frevelnden Sprüchen ist die heutige Gestalt von Nelly Furtado, die vor 20 Jahren „She ’s a maneater“ gesungen hat und offenbar sehr dünn gewesen sein muss. Wir kennen zwar den Song, aber weder Frau Furtado noch ihre Figur, weder von damals noch heute. Offenbar haben sich diesbezüglich Änderungen ergeben, welche Internet-Kommentare wie „She ate all the men“ hervorgerufen hatten, was darauf schließen lässt, dass die Gestalt von Furtado in der Wahrnehmung ihrer Betrachter deutliche Änderungen erfahren haben muss. Diese bewusst wahrnehmenden Menschen hat das neue Erscheinungsbild Furtados offenbar überrascht, ja erschreckt, und nun machen sie sich Sorgen und versuchen, das Gesehene für sich und andere zu erklären. „She ate all the men“ nimmt den Schock aus der Beobachtung, es klingt logisch und folgerichtig. Schon zu unserer frühen Jugend im Lurchizeitalter wurde unser Kannibalenbild geprägt durch Darstellung übergewichtiger N-Wort-Personen im Baströckchen. Lurchi war der Markenbotschafter der Firma Salamander, und offenbar fördert Menschenesserei den Leibesumfang, wurde uns nahegelegt in der Comic-Literatur der Schuhindustrie. Wir sagen bewusst Menschenesser, nicht -fresser, immerhin handelt es sich um Menschen, und zwar auf jeder Seite des Tisches. Und auch die haben ein Recht. „She ate all the men“ finden wir deshalb nicht anzüglich oder herabsetzend, sondern aufklärend und erleichternd. Ja, und ein bisschen lachen haben wir auch müssen. Über den Spruch und jetzt auch über die hochmodernen Frisuren der Menschenesser. Hey, das war Ende Sechziger!