US-Waffenbesitzer: „Sicher hast du auch ein Knöchelholster, oder?“

Wer eine Waffe führt und sich auch noch während einer Festnahme in eine hektisch agierende Ansammlung bewaffneter Hilfs-Polizisten drängt, muss damit rechnen, dass er ebenso festgenommen wird. Wenn dann, bei der schon vorher hektischen Untersuchung, im Menschenknäuel der Ruf „Weapon!“ ertönt, weil man bei ihm die Waffe findet, könnte nicht mal ein vollausgebildeter Polizist gelassen bleiben und hoffen, dass der Festzunehmende im Wirrwarr jetzt nicht ans Knöchelholster langt und die Zweitwaffe zieht. Wollt ihr wissen, wie ein Waffenbesitzer in Amerika daherkommt? Better call Saul, Staffel 1, Folge 9 „Käse“: hier packt Mike Ehrmantraut so einen bewaffneten Kollegen aus, bei 16:22 „Sicher hast du auch ein Knöchelholster, oder?“ Anscheinend sind Zweit,-Dritt,- und Viertwaffen bei gewöhnlichen Waffenträgern in Amerika normal. Da hocken wir froh in unserem german Fernsehsessel und sind dankbar, dass wir solche Knarren-Besitzer im menschlichen Wirrwarr nicht festnehmen müssen.

Kuh Veronika kratzt sich selber: KI vs.Tierschutz?

Sobald die Kuh Veronika einen Besen findet, nimmt sie ihn ins Maul und kratzt sich damit. Empfindliche Körperteile wie das Euter kratzt sie mit dem Stiel, für andere Regionen nimmt sie die stachligen Borsten her. Alle rufen jetzt hey wie gscheit! und wir schliessen uns an. Die Kuh zeigt uns ihre intellektuelle Überlegenheit: Während der Mensch das Badezimmer mit allen Arten von Bürsten überfrachtet, reicht der Kuh ein Besen. Was uns Tierschützer aber mehr beunruhigt, ist, offenbar juckt es solche Grosstiere immer und überall. Die Tierschutzvereinigung PETA hat schon mal einen Fotgrafen in den Ruin getrieben, weil er ein Affenselfie auf seinem Handy finanziell ausschlachtete…sorry, ausnutzte. Kann jetzt PETA einen Bauer vor Gericht bringen, wenn er seine Kühe nicht mehrmals am Tag überall kratzt? Und zwar regionengerecht? Hey, das wäre doch ein neuer Job, jetzt, wo die KI den Menschen immer mehr ersetzt: Kuhkratzer!

Plastiktütenrebell marschiert

Heute mal zu Fuss in die Stadt und dabei die Gelegenheit genutzt, Gemüse auf dem Markt mitzunehmen. Am Ende zerrte die Bauersfrau einen dieser Plastikbeutel von der Rolle – halt, danke, keine Plastiktüte, ich hab einen Korb am Fahrrad. Mitsamt dem Gemüse links und rechts zum Radparkplatz und hier die Erkenntnis: ich bin ja zu Fuss da. Ok, dann trag ich das Zeug halt offen heim. Links der Rettich, rechts der Lauch und die Gurke. Aber die Blicke der Leute! Als hätte man keine Hose an. Anscheinend muss man das, was zuhause in den Kochtopf kommt, keusch und koscher verpackt transportieren. Schaut nicht so blöd, sonst hau ich euch meinen Lauch um die Ohren! Andererseits – jeder sieht: dieser Mann verweigert die Plastiktüte. Botschaft: Gurke und Lauch / ohne Tüte gehts auch – und die Umwelt Rettich.

Cyberangriffe werden immer häufiger

Dass Digitalisiserung die Jugend verbledet und uns angreifbar macht, predigen wir hier schon lange. Jetzt sagts auch die Tagesschau. Aber so bled kann doch die Tagesschau-Redaktion selber noch nicht sein, dass sie nicht mehr Buchstabieren kann. Was sind Cyberanrgiffe? Meinen die Cyberanrgiffey? Oder Cyberanrgiftig? Oder ist so eine Redaktion an sich heute bereits ein Cyberanrgiff?

USA: 5-Jähriger verhaftet: Enkeltrickvariante fürs Klickvieh?

Soeben kursiert die Meldung durch die asozialen Medien vom 5-Jährigen, den in USA die Polizei verhaftet habe. Was hat der Bub den verbrochen? fragen sich alle Klickberechtigten um dann tunlichst ihrer Anklickpflicht nachzukommen. Dann merken sie, wie sie wieder mal aufs Glatteis geloffen sind wie der Esel und die Kuh. Der Vater des Buben wurde verhaftet – der war abgehauen und hat sein Kind zurückgelassen, die Polizei hat das Kind dann in Gewahrsam genommen. Hätte die Polizei das Kind auf dem Gehweg zurücklassen sollen? Bei minus 20 Grad? Dann wärs erfroren und das wäre auch wieder nicht recht. Aber unsere heutige Redakteurszunft weiss: „5-Jähriger verhaftet“ klingt gut, zumindest in den Ohren der Bessermenschen und Omaanwärterinnen, dem normalen Klickvieh halt. Kritische Medienforscher sprechen von einer Variante vom Enkeltrick.

Hunderte Unfälle – durch Glatteis?

Perspektivenfrage: In Niedersachsen hat laut Tagesschau heute Glatteis für Hunderte von Unfällen gesorgt. Wie ungerecht. Wahrscheinlich wars doch andersrum: Hunderte von Verkehrsteilnehmern haben für Unfälle gesorgt. Die hocken ins Auto trotz Glatteis und sagen, ich muss irgendwohin und dann kommen sie erst recht nicht hin. Da kann doch das Glatteis nix dafür!