Wir müssen heute auf Begriffe aus der Religion zurückgreifen, um übermenschliche Bledheit zu beschreiben: Atomkraft ist Sünde, anders lässt es sich nicht sagen. Atomkraft ist das grösste Deppenzeugnis menschlicher Intelligenz. Atomkraft beweist, dass jedes Vieh ist schlauer ist als der Mensch, der zu Unrecht aus dem Paradies gejagt worden ist, weil er kann ja nix dafür. Ein grosser Dämon hat dem Mensch die Intelligenz geschenkt und Geschenke weist man nicht zurück, besonders nicht, wenns vom Dämon kommt. Soeben wurde – wie lange zu befürchten war – das AKW Saporischja von einer Bombe beschädigt. Wenn so ein Angriff schlimmer ausgeht, droht ein Tschernobyl hoch zwei. Eine Atomanlage (Kraftwerk, Mülllager, Wiederaufbereitungscastor) ist nur eine hochschädliche Zielscheibe. Terror, Krieg sind nie auszuschliessen, Frieden ist Luxus und unverdientes Glück. Wohlstand, der durch solche widernatürliche Energie wie Atomkraft erzeugt wird, ist Sünde. Solcher Wohlstand ist nicht von Dauer, macht nur Einzelne superreich, die im Ernstfall in ihre Privatbunker jetten wollen (aber nicht können, weil der Luftraum gesperrt wäre…). Ja so bled sind die. Geld macht bled – viel Geld macht saubled, aber ausbaden müssen es die andern.
Mehr Hautkrebs wegen den Älteren
Ein
Grund für Hautkrebs sei die Alterung der Bevölkerung, meint die Tagesschau. In den letzten zwanzig Jahren hätten sich die Fälle verdoppelt. Die Leute werd
en offenbar doppelt so alt. Die Statistik der Hitzetage im Mai ’26 zeigt eine Vervielfachung gegenüber dem Mai in den Neunzigern: 4 oder 5 Hitzetage, wo es früher gerade mal alle zwei Jahre einen gab. Ja klar, der Mai wird ja auch immer älter. Selber schuld, Mai. Immerhin, die Politik tut was: Ab jetzt darf die tägliche Erhöhung der Haukrebsfälle erst ab 12Uhr bekannt gegeben werden.
Umstieg wird Pflicht: Wärmeflaschen-Pumpe
Kennedy und seine Rennnatterimpfung: Krawattenbiss?
Der bekannte Impfgegner und quer“denkende“ Gesundheitsminister von Trump-USA, Kennedy, lässt sich hier von zwei Rennnattern beissen, Naturimpfung nennt sich das. Allerdings unabsichtlich und saudumm, wie der Schwabe sagen würde, aber wir sagen sowas natürlich nicht. Immerhin: ein US-Minister. Wir glauben vielmehr, den hat seine Krawatte gebissen. Ja schau halt hin.
Sardinien: eine Insel wird verschleppt
Sardinien, laut dem genialen Autor Thomas Harris (Schweigen der Lämmer/Roter Drache/Hannibal) das Heimatland der Entf
ührer und Erpresser, wird offenbar jetzt selber verschleppt. Touristen dürfen keine Steine, Muscheln oder Sand mit heimnehmen, da der Schwund offenbar Spuren hinterlässt, Spuren, die keiner verwischt. Sogar Handtücher dürfen nicht mehr mit dem Sardischen Strandsand in Berührung kommen, weil sie als heimliche Sandfallen wirken. Tonnenweise wurde die sympathische Insel bereits ins Ausland verschoben, jetzt schiebt der Staat selber Schloss und Riegel vor. Der Sand im Handtuch wird zu Hehlerware, bald fluten neuartige Einnahmen die Staatskasse wie Sand am Meer. Aber umgekehrt: Was ist mit dem Sand, den die Touristen in ihren blöd-russischen Liegestuhlbeleg-Lappen von woanders einschleusen? Wird Sardinien zum neuen Mallorca? Und was macht der CO2-Fingerabdruck? Die CO2-Rechner stellen fest, dass für jedes Gramm Sand, das Touristen klauen, eine knappe Tonne Kerosin in die Atmosphäre geblasen wird. Wer auf Sand gebaut hat, war früher Opfer, heute ist so jemand wohl stinkreich. Der Beruf Strandräuber bekommt völlig neue Dimensionen. Also so gehts ja nicht, ihr Land und Sandklauer.
Rattenplage Berlin: Eine Pfingstbotschaft
Wer offen Gruppen mit Vernichtung bedroht, macht sie stärker. Deswegen taugen Kriege nichts. Ja schau halt hin! Besser, man geht den christlichen (?)(!) Weg der „Humanitären Kriegsführung“, auch und gerade wenns um Tiere geht. Die Ratten sollten in Berlin bejagt werden, weil Ratten zb. Pest übertragen können, mit ihren Läusen oder andere Erreger mit ihrem Kot, den sie fleissig im Sand von Spielplätzen verbuddeln, denn Ratten sind reinliche Tiere. Im Gegensatz zum Menschen, dessen Kinder inzwischen auch in Berlin so frei und antiautoritär erzogen sind, dass sie jeden Dreck in die Gosche nehmen dürfen und keiner haut ihnen auf die Finger. Das wäre ja Prügelstrafe, Hilfe! Zwar würden die Kids es gleich kapieren und gesünder weiterleben, aber lieber lässt man sie am Bazillenmist verrecken, den die Kanalratte ausscheidet. Inzwischen werden die Anlagen zur Rattenbekämpfung von Tierfreunden und potentiellen Waleschiebern zerstört. Humanstrategischer Vorschlag: Man erklärt die Berliner Ratte zum Schutztier, zb. zum neuen Berliner Bär. Dann bläht sich des Ego der Berliner und die ehemaligen Aktivisten rotten das Vieh selber aus.
Bolle reiste jüngst zu Pfingsten / der Spielplatz war sein Ziel. / Da packte seinen Jüngsten / ein Virus im Gewühl. / Der Ratz hats ausgeschissen, den Buben infiziert, / aber dennoch hat sich Bolle ganz köstlich amüsiert,
Ob man Berlin einfach sich selbst überlassen sollte?


