Da hat die Welt jahrzehntelang auf FluorChlorKohlenwasserstoffe als Kühlmittel verzichtet, man hat die Ozonschicht da oben behütet und aufgepäppelt, riesige Summen an Profit konnten nicht (mehr) generiert werden, weil kein Chemiekonzern mehr herumgifteln durfte und jetzt schiesst uns der Musk das doofe Ozonloch wieder auf. Man hat gemessen, dass Aluminiumoxid aus verglühtem Raketenmüll die Ozonschicht schädigt. Und das Zeug wird ja immer mehr, dort oben. Ach, es ist ein Jammer, dass so ein einziger Geldbeutel seine Milliarden auf dem Rücken der Weltbevölkerung herbeiwirtschaften darf. Oder womöglich ist das ein Segen? Denn wenn man die Weltbevölkerung abstimmen lassen und an den Ozonloch-Milliarden beteiligen würde, gäbe es kein Ozonloch, weil dann wäre im Nu das komplette Ozon weg.
Führerscheinnachprüfung für alle unter 30?
Schon wieder ein Twen: 26jähriger fuhr in einen Verteilerkasten. Was wollte er darin? Parken? Wohnen? Verteilen? Wir älteren Führerscheinbesitzer wissen, dass das keinen Zweck hat und fahren an sowas vorbei. Ob eine Führerscheinnachprüfung etwas bringen würde, ist zweifelhaft. Die Prüfer sind ja auch nicht älter.
Freiburg löst Wohnraumknappheit bei Luxusgräbern
Ein Münsterbesuch heute früh mit nachfolgendem Literaturstudium in der Bibliothek gegenüber rief uns eine gute Idee in Erinnerung: Die Vertretungsverweserschaft. Das Freiburger Münster, speziell der Boden desselben, wurde Mitte der 1800er Jahre plötzlich begehrt als Grabstätte. Die Freiburger Elite glaubte, durch die letzte Ruhestätte der eigenen Knochen im heiligen Fussboden schneller und sicherer einen Platz im Paradies zu bekommen. Infolgedessen stieg der Quadratmeterpreis für Münsterboden schnell himmelhoch an, da war es fast noch leichter, in Freiburg eine Wohnung zu bekommen. Wegen des Andrangs hatte die Verwaltung anno 1881 die Idee, einen Stellvertreter zu bestimmen, der für alle im Erzbistum dort den Humusstatus erreicht: den Erzbistumsverweser. Man konnte diesen Posten auch prompt besetzen, mit dem jungen Lothar von Kübel, der soeben mit 13 in einem Freiburger Bächle ertrunken war. Alle waren es zufrieden und sind es heute noch. Wann kommt der Erzbistumsmieter, der stellvertretend für alle Wohnungssuchenden eine Freiburger Wohnung bewohnt?
Weichmacher im Urin von Kindern
Soeben hat die F
orschung im Urin von Kindern sog. Weichmacher entdeckt, Herkunft: Sonnencreme. Die Jugend verweichlicht und kann nichts dafür, Schuld sind die Eltern, die ihre Kinder einschmieren. Ja, sogar anschmieren. Und dann glauben diese Hubschrauberpiloten, sie tun was fürs Kind. Sind weniger gewissenhafte Eltern womöglich die besseren? Die Kinder sind der Lackmustest: die einen werden dick, die andern braun. Es keimt Hoffnung: wenn man das Zeug im Urin der Kinder findet, pinkeln sie es ja offenbar wieder aus.
Fahrkarte gehackt – Schwarzfahren als Schicksal?
Bei Chip teilen uns die Spezialisten mit, dass soeben das Kundencenter der Deutschen Bahn gehackt wurde – da geht inzwischen fast alles digital – bzw. geht eben nichts mehr. Wir wiederholen unseren Vorschlag der analogen Begleitung der Digitalisierungseuphorie. Und schau an, zufällig (?) steht da bei den Websiteschlagzeilen ein Tip für Digitalisierungsopfer: analoges Geld als Notfallschein. Ein kleingefalteter Schein an heimlicher Stelle und du kommst wenigstens heim. Es geht halt nicht ohne. Die puren Digitalfans übernachten irgendwo im zugigen Bahnhof.
Führerscheinnachprüfung für Hormongesteuerte
Ein 22-j
ähriger Raserdepp zischte durch eine Kontrollstelle, doch der Blitz war schneller. Da kam der Raserdepp zurück, noch schneller als zuvor. Wollte er das Radar zur Rede stellen? „Ey, was wsstu? Ich weiss wo dein Haus wohnt!“ Oder wollte er ein Duell? Was in einem Raserdepp vorgeht, weiss am besten die Biologie: Hormone. Der Raserdepp braucht keinen Rückspiegel, ihm reicht sein Hormonspiegel. Im Gegensatz zu uns, den sicheren Fahrern: Je älter, desto ruhiger der Hormonspiegel und das Gefährderpotenial geht gegen null. Wir fordern eine alljährliche Führerscheinnachprüfung für Hormonspiegelanwärter.
