Finnland: Ganz oben im Glücksatlas?

Dass die Finnen das glücklichste Volk seien, vermeldet soeben die Tagesschau und der alte Zausel, der den Weltglücksbericht im Fernsehen vertritt, spricht sehr glücklich in die Kamera. Was für eine Volksverdummung, diese messiashafte Glücksvermarkterei.
„Jeder dritte Tote in Finnland stirbt am Alkohol“, meldet die medical Tribune schon 2005. Vielleicht macht es glücklich, als Toter nochmal sterben zu können, und sei es am Alkohol. „Zudem fühlt sich nach Angaben des Roten Kreuzes jeder dritte Bewohner einsam. Fettleibigkeit, Nikotinsucht und Alkoholismus sind weitverbreitet: Unter 5,5 Millionen Einwohnern gibt es etwa 400 000 Alkoholiker, von denen rund 300 000 arbeiten – das sind zehn Prozent der berufstätigen Erwachsenen.“ schreiben heutzutage die Stuttgarter Nachrichten.
Die Botschaft für die Welt: Wer sich ins Nirwana saufen kann, hat Glück. Geh mir bloss weg.

Vegane Kalbsleberwurst klingt wie Frauenfussball

Vegane Leberwurst, veganes Steak, wieso müssen die Saturnalien der Fleischfresser herhalten, um die Geschmacksnerven der Vegetarier  aufzureizen? Dieser Kotau vor den tierisch Fetten klingt wie  Frauenfussball, wo Frauen (?) der Männerwelt zeigen wollen, hey, wir könnens auch. Statt dass denen was neues einfällt, machen sie einfach den patriarchalen Krampf nach. Und grölen dabei so männlich, beim Fussballtor wie beim Junggesellinnenabschied. Frauen lassen sich sehenden Auges einwickeln vom Heldenquatsch für pubertäre Männchen, so wie diese Möchtegern-Panzerwaffe der FDP, Schnurstracks-Zimmermann, die sich als weiblicher Prinz Eisenherz in Wort und Erscheinung männlicher gibt, als es die heutigen Testosteronbomben vermögen. Qui bono? Wem nutzts? Den Mannsgläubigen? Den Maskulinitätsapologeten, die oberkörperfrei auf Rössern Eindruck schinden wollen? Wie soll da die Welt besser werden.

Lieferkettengesetz: Kinderarbeit endlich beendet

Die Kinder wurden nicht gefragt, ob sie weiter in die Fabrik wollen oder nicht. Sie werden jetzt dank Lieferkettengesetz aus den Fabriken geschmissen und trauen sich den ganzen Tag nicht heim, wo der angesoffene Vater die Blagen verhaut, nur jetzt nicht mehr mit dem Gürtel, sondern mit einer Lieferkette. Liebe Kinder, haltet durch! Bald gibts Bürgergeld oder Sozialhilfe oder wie man das bei euch nennt. Ach das gibts bei euch nicht? Dann müsst ihr halt wieder auf die netten Touristenonkel warten, die aus den fetten Ländern kommen, wo es Bürgergeld gibt. Die netten Onkels (und Tanten) sind die, die sich das ausgedacht haben mit dem Lieferkettengesetz. Sie wollen eure Familien persönlich unterstützen, in ihren mehrfachen Jahresurlauben. Da müsst ihr zu denen aber auch immer schön artig sein, gell? Halt so wie früher.

Komischer Leiter der Caricatura

Fotofake: Kate (Prinzessin) unschuldig, der Bub wars!

Prinzessin Kate hat nix gemacht am Familienfoto, der kleine Junge (Prinz? Enkelprinz?) wars! Er kreuzt die Finger wie jeder, der beim falschen Gelöbnis die Sünde von sich wenden will. Ganz klar. Jetzt wollen wir wissen: wie kam es dazu, wer hat da nicht aufgepasst, wer hat dem Kerlchen das Familienfoto überlassen, wer liess den Bub unbegleitet in den Fotoshop? Fragen, die die Welt bedrücken.

Kate am Daumen operiert

Digitalisierung bringt Vorteile für alle: Prinzessin Kate konnte nach bestandener Bauch-OP ein schönes Foto ins Netz stellen, die Digitaldeppenwelt konnte sich aufregen wegen fehlendem Daumen…Betrug? Manipulation? Demokratieschädigung? Egal. Prinzessin Kate wollte der Welt mitteilen, dass sie nicht am Bauch operiert worden war, sondern am Daumen. Der ist jetzt unsichtbar. Toller Trick, Danke, moderne Chirurgie!