Rassist*Innen-Transracing

Jessica Krug und Rachel Dolezal, zwei Frauen in Führungspositionen, haben sich Vorteile erschlichen, indem sie sich als Schwarze ausgaben, obwohl sie weiss sind. Aber wenigstens waren es Frauen, bis jetzt. Eine davon sogar einer Religion angehörig, die oft mutwillig als Rasse missverstanden wird, wo doch inzwischen von Antirassisten klargestellt wurde, dass es keine Rassen gibt. Transracing Diese Antirassisten verfolgen nun die beiden Führungsfrauen. Aber wenn es keine Rassen gibt, dann darf man doch seine Farbe selber wählen? Man nennt das „trans-racing“. Wir erwarten baldige Gender-Ergänzungen. „Rassist*Innen“ muss heissen: „Rassist*InnenTransblack/white“. Der Schriftverkehr wird so aufwendig (mit e, nicht mit ä, weil aufwenden kommt nicht von Wand, sondern von wenden, wie zuwenden, hinwenden, verwenden), dass bald nur noch smileys versendet werden. Und die Welt wird zu einem Lächeln. Mäh.

In den Minen von Moria

Nach dem Brand von Moria hier die Weissagung von Gandalf dem Grauen: in Zukunft werden die Trolleinheiten, die bislang Flüchtlingsheime angezündet haben, mit Feuerlöschern bereitstehen, um das Anzünden zu verhindern. Sprich Freund und tritt ein: Mellon.

Mindestabstand Polizei?

Auf viralen Vdeos sichtbar: Polizisten haben bei den Festnahmen in Berlin den Mindestabstand nicht eingehalten. Sowas irritiert.

CSU-Wortschöpfungen mit Gedächtnislücke: bald im Duden?

Södern: Massentestung durchführen; Ergebnisse: vergessen.
Scheuern: Milliarden für Mautsysteme raushauen, nach Jahren vom Gericht gekippt; Schuldfrage: vergessen.
Herrmannieren: Nach Pilotendrama in den Pyrenäen ein Berufsverbot für Depressive fordern, bis ein nichtdepressiver Stellwerksleiter in Bad Aibling Mist baut; Forderung: vergessen.