Wurmlochreisen

1.5.2017 Im SF „Interstellar“ (auf Pro7) nehmen Menschen laut teletext „Reisen durch Weltall-Wurmlöcher auf sich, um das menschliche Überleben zu sichern.“ Über das Reisen durch Wurmlöcher haben ja schon viele geschrieben. Aber keiner hat gesagt, was passiert, wenn der Wurm zuhause ist. Steckt dann der Wurm drin?
Das Überleben des Menschen zu sichern bedeutet, das Wirken jenes Schädlings zu unterstützen, dessen Parasitsmus ja überhaupt für den Untergang des irdischen Lebens die Ursache war. Insofern ist ein Wurmloch passende Wohnstätte für die Spezies Mensch: Nicht nur nicht in der Lage zu sein, den eigenen Stall sauberzuhalten, jetzt müssen schon neue Planeten her. Und wenn diese Schmarotzerrasse mit der Wegwerfmentalität eine neue Erde befällt, würde als Filmmusik wunderbar das Lied „Talking böser Traum-Blues“ passen von Hannes Wader,  wo er singt
…..Wechselbälger zeugen, die /
ebenso brutal und skrupellos wie sie /
die Erde zu bevölkern, diesen guten alten Stern /
um sie nach tausend Jahren vielleicht wieder zu zerstörn /…
Aber darauf kommt kein Filmemacher, heutzutage. Ok, ich schalt ab, gutnacht. (s.a. 7.5.2015 „Weltall als Rückzugsort?“Mars macht senil)

Deppendämmerung

 28.4.2017 Neulich wurden zig-Kokainpäckchen an ostfriesische Strände gespült. Das Bildungswesen korrodiert an allen Fronten: Professoren klagen über die Dummheit ihrer Studenten, diese können nicht mehr richtig lesen, die Kartelle klagen über ihre Azubis, diese können nicht mehr richtig kleben. Literatur wird offenbar so langweilig, dass Nichtlesen glücklicher macht, das Koks wird so mies, dass die Mannschaft lieber den Klebstoff schnüffelt. Schlamperei bei Kokainpäckchen

Frauchenwitwe

 22.4.2017 Frauchenwitwe.

Todkranker Hund begleitet sein Frauchen vor den Altar – und stirbt kurz darauf

Hoffentlich hat es noch für das Ja-Wort gereicht. Was der Stern verschweigt: Nennt man das Frauchen jetzt Witwechen?

Tipps und Tricks zum Vorstellungsgespräch

21.4.2017 Vorstellungsgespräch! Ein Stressfaktor, es geht immerhin um ein ganzes Berufs-Leben. Auf stern online gibt ein Coach Tipps zum Vorstellungsgespräch, zb. durch anschauliche Vergleiche: „Jeder Kleinkriminelle weiß vorher, was er beim Verhör sagen will…“, sagt der Kompetenzcoach. Tipps zum Vorstellungsgespräch Denken so die Personalchefs über die Berufsanwärter? Dass sich hier hauptsächlich kleine Verbrecher einschleimen wollen, die Kompetenz vortäuschen und ihre Noten erschummelt haben? Und sollen die kleinkriminellen Anwärter denken, dass die Chefs das denken? Ja. Ein schlechtes Gewissen ist anscheinend gut für die Motivation zum Dienen.

Kindereinsatz für Osterfeuer

17.4.2017 Weil die Feuerwehr beschlossen hatte, die österlichen Scheiterhaufen auf Blankenese aus Wind-und Wettergründen vorsichtshalber nicht brennen zu lassen, haben ein paar Blankeneser „Eltern“ ihre Kinder mit Transparenten auf einen lokalen Ostermarsch geschickt. Die Protest-Slogans lauteten zb. „Ihr tötet den Osterhasen!“ o.s.ä. Schön, dass erziehende Menschen ihre Kinder dazu anhalten, sich schon frühzeitig mit Politik auseinanderzusetzen. So wird das vielleicht doch noch was mit der Demokratie, jedenfalls in Blankenese.Kinderdemo Blankenese

Vaterbombe, Mutterbombe

16.4.2017 Trump hat die Mutter aller Bomben abwerfen lassen. Die Mutter, genannt „moab“ (mother of all bombs) verfügte über eine Sprengkraft von ca. zehn Tonnen TNT. Die Russen lachen über diese Moab, denn sie haben den Vater aller Bomben, der ein Vielfaches der mütterlichen Sprengkraft besitzt. Vater, Mutter – es ist schön, wenn familiäre Werte wieder an Bedeutung gewinnen. Und dann noch Moab: ob  Mutter und Vater wieder zusammen finden und heiraten? Immerhin liegt Moabit direkt neben Wedding. Dann droht die Schwiegermutter aller Bomben, da könnte jeder viel dazu erzählen.
Der Raketentest von Kim neulich war wohl der Schwiegersohn aller Bomben, eben ein richtiger Versager.