Rennpferdefleisch verwertet: Mikrochip als Beweis

Ein Gast beisst in einer Suppenküche in der Türkei auf einen Mikrochip im Fleischanteil. Der Chip war einem Rennpferd namens Smart Latch eingepflanzt worden. Der Gast eilte im Schweinsgalopp zur nächsten Polizeistation und brachte die Beamten auf Trab. Die Amtsschimmel wollten nicht so recht anspringen und warfen dem Gast bürokratische Stöcke zwischen die Beine, aber dieser nahm die Hürden mit Bravour, alles kam ans Licht und ab jetzt gibt es dort bloss noch Ochser…sorry, Oxerschwanzsuppe.

Melanie Müller mit dem H…Gruss

Die Schlagersängerin Melanie Müller stand vor Gericht wegen Zeigens des H…Grusses. Darf man H…noch sagen? Wahrscheinlich ja, aber nicht zeigen. Wobei wir fragen müssen: Wer kann das beurteilen? Ist das der Gruss mit der Handfläche nach oben, wie ein Kellner ohne Tablett? Oder der gestreckte rechte Arm in 45 Grad?
Offenbar glauben die Grüssenden beim Grüssen nicht an
jeglicher extremistischen Ideologien“ (Grammatik! Rechtschreibung!). Sie tun das aus Gründen der…ja was? Der Mode? Weils cool aussieht? Oder weil man gern herummotzen will ohne Folgen? Passt ja auch irgendwie. Wer sich solche Hautbildchen stechen lässt, geht offensichtlich davon aus, dass diese Mode immer aktuell bleibt und hat das Arschgeweihdesaster komplett verdrängt. Mit solch rigider Geschichtswahrnehmung kann man auch als Kellner ohne Tablett auf der Bühne stehen. Das wirkt sogar sympathisch Anti-Herrenmenschlich, wenns denn Absicht wäre.

Spargel und Potenz: Frauenfeindlich?

Die Spargelzeit beginnt und viele freuen sich auf das Gemüse, welches noch vor weniger als hundert Jahren als sog. „Arme-Leute-Essen“ auf den Tisch kam. Heute sind die faserigen Stangen versnobt zum Kultgenuss und haben auch nicht mehr Vitamine als anderes Pflanzenzeug. Dafür bekommt Urin eine kräftige Duftnote. Dies wiederum erzeugt das Gefühl, dass sich im Körper ordentlich was getan hat und macht zufrieden. Weil so ein Spargel vom Erscheinungsbild her phallisch wirkt, wollten schon frühe Querdenker potenzfördernde Eigenschaften gesehen haben im Spargel, und unsere zeitgenössischen Theoretiker erkennen sogar die Tendenz zum safer Sex in den kondomartigen Plastikbahnen auf den Spargelfeldern. Genauso gscheit ist der Chines, der den Elefanten wegen dem Stosszahn abknallen lässt. Der besteht zwar bloss aus Zahnschmelz, aber er sieht ja so phallisch aus. Der Chinese nimmt allerdings den Stosszahn in zerriebener, zermahlener, also gebrochener Form ein, aber scheints juckt ihn das nicht. Möglicherweise funktionierts ja sogar als Globuli. Ob Stosszahn oder Spargel, frauenfeindlich ist der ganze Schmonzes allemal. Die deutsche Kultfrau weiss doch nie: Liegts an mir oder wars der Spargel?

Grün-Wasserstoff als eigene Ölquelle

Die Sklerose des Suezkanals schreitet voran, fossile Energie wird immer teurer, die Politik schaut dumm aus der Wäsche und die Welt schnallt, dass diese Flaschenköpfe all die Jahrzehnte kaum etwas bewegt haben. Sie regeln die Windkraft ab – weil das Netz nichts taugt, sagen sie. Ja dann speichert den Strom einfach! Aber nein, statt dass man einfach zwei Kabel ins Wasser hängt und den Strom als Wasserstoff auffängt, schalten sie die Generatoren ab. Ganz Gscheite lamentieren, dass Wasserstoff zu teuer sei. Ob diese Leute die Sonne fürs Scheinen bezahlen müssen? Wie auch immer: Schon in zwei drei Wochen wird die Bilanz besser aussehen.

Antidepressivum: Wilhelm, der freundliche Buschkobold

Detail

Für Freunde des Impressionismus, ja Pointilismus: der freundliche Buschkobold. Nett, wenn man so freundlich gegrüsst wird. Tip für Depressive: einfach mal in einen Busch schauen. Irgendwann schaut der Busch in einen zurück. Und zwar freundlich. Wer es nicht sieht: rechts der Ausschnitt. Einfach etwas zurückgehen, auf ca 30 cm. Wie hiess Deutschlands bis heute grösster Zeichenhumorist? Genau. Wilhelm Busch.

Rehaugen-Hagel immer noch beleidigt

Die Rehaugen-Frage: Ist das noch professionell oder hat the länd noch mal Glück gehabt? Herr Hagel (CDU) redet von Hinschmeissen und ist offenbar immer noch beleidigt wegen seiner „braunen Rehaugen“. Ja dann lasst doch mal den Hagel in Ruhe! Der kann doch auch nichts dafür, dass er so guckt!

Und der erst recht nicht!

Und der auch nicht!