Paket verpasst?
21.9.17 Viele schimpfen auf die Paketdienste, dabei haben die etwas sozial Verbindendes. Meine Paketsendung hat der Nachbar für mich angenommen, sehr sozial. Jetzt ist er aber im Urlaub, sagt mir der andere Nachbar. Was solls, wenn er zurückkommt, bin ich selber im Urlaub.
Polit-DAX Erdogan
Dass man durch Ankreuzen allerdings doch etwas erreichen kann, beweist der Originalstimmzettel der vorigen Bundestagswahl, welcher der Redaktion soeben zugespielt wurde. Hier wurde FDP angekreuzt – aber nicht abgeschickt. Und es hat tatsächlich funktioniert, die FDP hatte vier Jahre lang eine echte Null-Performance:
Der Antirassismus der CDU
14.9.17 Den vom unerträglichen Gauland verwendeten Begriff „entsorgen“ im Zusammenhang mit einer deutschen Politikerin mit türkischen Wurzeln nannte Peter „Minijob“ Tauber von der CDU „Rassismus“. Offenbar hält Tauber Personen mit türkischen Wurzeln einer bestimmten Rasse zugehörig. Hier lauert Rassismus in Reinform, da wird keine freiheitlich-demokratische Grundhaltung daraus, auch wenn dieser Tauber noch Dutzende solcher politischen Minijobs abliefert. Die CDU hat sich bislang nicht von Tauber distanziert, womöglich ist die Partei Blinder. Oder spekuliert man auf verlorenes Wählerpotential?

Pilotenkrankheit ausgebrochen
14.9.17 Das bayrische Politikgenie J. Herrmann (CSU) Depressionspolitik hat nach dem Flugzeugunglück in den Pyrenäen ein Berufsverbot für Menschen mit Depressionen gefordert. Kurz darauf kam es zum Zugunglück von Bad Aibling. Allerdings war der verantwortliche Fahrdienstleiter beim Schienendrama in Herrmanns Bayern nicht depressiv, sondern ganz normaler Handyrubbler. Daraufhin war Herrmann derart deprimiert, dass ihm bislang keine politische Gegenmaßnahme eingefallen ist. Heute haben sich auf einen Schlag 150 Piloten der Fluggesellschaft Air Berlin krank gemeldet. Möglicherweise wollen sie einem Berufsverbot entgehen? Pilotenkrankheit
Affenselfie rechtlich geklärt
12.9.17 Die Tierschutzorganisation Peta hat den Fotografen Slater verklagt, wegen eines Affenselfies. Der Fotograf hatte einem Affen seine Kamera geliehen, worauf der Affe durch Berühren des Auslösers ein Selfi herbeiführte. Das Foto verkaufte sich vieltausendfach, die Erlöse landeten auf dem Konto des Fotografen, worauf Peta die Urheberrechte des Affen verletzt sah und Klage einreichte. Schließlich habe der Affe selber fotografiert, aber bislang seien keine Tantiemen auf dem Affenkonto eingegangen. Slater ließ sich auf den Rechtsstreit ein und ist inzwischen pleite. Geschieht ihm recht. Er hätte doch nur zu sagen brauchen, dass er den Affen um die Urheberrechte gebeten hat und der Affe habe ja gesagt.
Ein Tierfotograf braucht sich über Hassreaktionen von Tierschützern sowieso nicht zu wundern, wenn er Slater heisst. Urheberaffe


